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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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des Menschengeschlechts. r»5

Fingern der Verstand wohne und wie herrlichwirds ausgcdrückt:sic nahm und! Sie floch-ten sich Schürze" siehe da die ersten Versuchedes bildenden Verstandes der Hände, und dasWeib kam früher, denn ihre Glieder sind zarter.

Das aufrechte Thier sähe sich nackt: denn ge-schweige dessen, daß der Viergang sie, wie dieThiermenschen zeigen, größtentheils behaart hätte,so standen sie nun aufrecht und sahen das weß-wcgen sic Kleider brauchten. Der vorige Ganghatte solche nicht nöktzig. Das Haupt sank zurErde: das Verborgene war verborgen, und nur

(wie's billig ist) der nackte Spiegel sah empor.

Nur der aufrechte Gang schuf dem MenschenModen und Kleider und Lüste. Das Thier hat sei-ne Zeit, und nur das entnervte, an Instinkt undHirn geschwächte Thier, der Mensch, bekam mitdem umschweifenden Jrrlichtlcin seiner Vernunftauch ausschweifende Triebe. Je minder er ver-mochte, desto mehr begehrte er und so (hei-liger Schriftsteller, verzeihe abermals die Entweih-ung, die ja auch unsere neuesten Morgenländerbilligen,) so mußte das Weib dem Willen desMannes gehorchen, sich anderer (wir sehn, auswelchem schwachen Grunde?) enthalten, und erward ihr Herr aus Schwäche. Trefliche Ein-kleidung.

Es fehlt nichts, als daß wir noch unfernLehr-, Geh - und Tanzmcister kennen lernten,dem wir dies ganze Weltall entwickelter Götter-kräfte und höllischer Plagen, von denen die Wei-