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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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ioch Ael teste Urkunde

wiederum seinen Brüdern gleich wird. Moscatihats bewiesen,

Gegen cille diese Ucbel kein Ersatz? nein, abereine kleine Erstattung, Vernunft. Das Hauptdes Menschen ward höher und seine Sinne nichtscbärfcr, geycntheils viel schwacher, aber feiner.Der Mensch bekam höhern Umschauungskreis, dieTriebe wurden kühl , mithin in Mitte und Leeredieser mangelnden Triebe erzeugte sich das zweideu-tige Irrlicht, Besinnung, das kein Thier noth hat,das seinem Besitzer mehr Jrrthum und Plage, alsBesitz und Glückseligkeit schaffet. Siehe da denBaum der Erkenntniß, an dem der Mensch auf-recht ward, in schöner Einkleidung. Nun war ergöttergleich, sah, was er sonst nicht gesehn hatte,konnte sich sogar moralische Urterschiede des Gutenund Bösen (das feinste Dichungsspicl!) denken.Konnte der höhere, instinkUcwe, hirnschwache Be-schauungskreis , der ihm wa.d, schöner beschriebenwerden, als durch daswie Gott seyn !" durch dieneueröffneten Augen, durch den Roman, daß esGutes und Böses gebe!

Das aufrechte Thier bekam die Hand frei,fein und lenksam, d. i. es bekam Verstand. Dergroße Helvetius hat b,wiesen,*) daß nur in den

*) Oe l'osprit V. 1 6. 2 . z. Und auf die herrli-che Bemerkung ist auch das ganze Buch äsI'bornins on äs ses Insults irirsllcsruellesgebauet: das stgeisterre System der Menschenlie-be, Toleranz Jrreligion und abstraktionslosenFingerweislM