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Aelteste Urkunde
derer zeigen und unsere Philosophen wünschen, aufVieren. Thier mit Thieren lebt er, sprach mit ih-nen, verstand sie, hatte mit ihnen Nahrung undWohnung unter den Bäumen. Das war der erstegemeinschaftliche Segen Gottes, er war glücklich,das war das Paradies. Leset, ob in Moses sichnicht Alles füge?
Zum Unglück aber war er (fragt unsere Wei-sen!) das perfektibelste unter den Thieren: in ihmschliefen Fähigkeiten, Kräfte, Vollkommenheiten,die er aufwecken konnte, und so ward er Herr al-ler Welt: das war (verzeihe mir, heiliger Moses,daß ich deine Worte zu Lästerungen entweihen muß!)Bild Gottes im Menschen: denn die Morgenlan-der drücken sich sehr hyperbolisch aus. Er durftesie aber nicht aufweckcn, seine Gottesfähigkeiten,so blieb er im Paradiese glücklich, das ist, einThier unter Bäumen und Thieren.
Der erste Zufall (denn Alles in der Welthängt vom Zufall ab,) der diese Schlummerndeaufweckte, perfcktionirte ihn, d. i. machte dasThier zum Menschen. Und der Zufall (fragt eureWeisen!) konnte kein anderer seyn, als daß derVierfüßige aufrecht gehen lernte. Von dieser klei-nen und großen Veränderung (Philosoph und Zer-gliederer ist einstimmig) hiengen alle künftigen Ver-änderungen ab.
Aber wie kam er zu diesem Heldcnschritte?dem merkwürdigsten, seit die Erde in der Luftschwebet. Wie Alles Große (fragt eure Weisen !)aus Nichts, durch einen Einfall, durch ein Spiel