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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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Seite
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des Menschengeschlechts. 77.

Mann und Mannin waren beide nackt undwurden nicht schamroch: daß alles hierunter verstan-den werde, zeigt der späte Anfang des vierten Ka-pitels.

Wie nun? so waren sie Kinder?" Schlimmgenug, daß wir die Unschuld nur etwa noch imKinde und in der Lilie suhlen ; aber auch hier heißts :nicht immer ists also gewesen. 8sru juvenurrrVunuo, sagt Tacitus noch von unfern deutschenbarbarischen Voreltern, eogrrs inexkauster zgubsr-Iss, neu virgines ksotinsntur. LrZoärcitla aZunt, riullis 8xsctuLu1orurn illecebris,nullr8 , oorrviviorurri irriiatiouibus corinptae.Casar sagt dasselbe, und noch jetzt gicbts schamloseWilde, deren Bräuten es Schmach wäre

Wir hören bald mehr vom zweideutigen Ur-sprünge der Scham; Unschuld und Brautliebe willweder Decke noch Schminke.O daß du meinBruder warst, der meiner Mutter Brüste sauget!und ich dich auf der Straße fände, und dich küs-sen könnte ohne Hohn. Ich wollte dich mit mirnehmen und in meiner -Mutter Haus bringen ,und du solltest mich lehren, und ich wollte dichtranken, mit Wein, den ich selbst bereitet, mitMost meiner eigenen Baume." Lebe wohl, liebesglückliches Paar im Paradiese der Unschuld! war-um daurete es nicht länger?

Ehe wir zur traurigen Katastrophe kommen,noch Ein Rückblick ins Land der Jugend und Liebe.Dies Paradies! erziehcts in eures Lieblings Herzen,