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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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76
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Aeltestc Urkunde

Ihr blinden Ausleger, könnt' Adam nicht se-hen, daß der Vogel Vaterhaus verließ, wenn ersein eigenes Nest baute? daß das Küchlein die Hen-ne verließ, wenn sic Braut ward? daß der Storchnicht Sohn blieb, wenn er Mann wurde? Und nochsah ers nicht, was er hier ahnet, nämlich wie seinGeschlecht sich von allem Thier auszeichnet. Daß keinGeschöpf hülfloser auf die Welt kommt, langerVater- undMuttcrzuchr nöthig hat, als der Mensch,und daß demohngeachtet Vaterwohlthat und Mutter-Wille, den Hetzern Gesetzen des großen Vatersdoch was plaudere ich wieder?

halben die ganze Welt zum Schweinstall wer-den." Der neue Menoza.

Ich wiederhole nochmals, daß ich das Para-dies zu nichts weniger als zum Kloster mache,und den heiligsten Trieb der Natur eben als Sum-me aller Unschuld- und Freudcngefühle, höchstenBlick der Naturweisheit Adams und das Senso-rium zeige, wodurch er Alles mit sich verband undGlückseligkeit in Allem fühlte. Aber eben weildieser Gottestrieb, diese reine Schöpfungsflamme,so heilig ist; so verzeihe, Leser, meinen Eifergegen die Sodomiten und Brunstzergliederer. Siewollen der Menschheit die letzte Spur einer Pa-radiesesempfindung rauben, die nur seinesgleichenliebt und nicht zergliedert. Mit dem Zergliedernist Unschuld und Paradies verschwunden. Auchmag, wenn ihr ja wollet, Mkses das letzte Dar-um hinzugefügt haben. Hat ers, so setzte er sichin Adams Stelle ins Paradies, und schrieb ni'chtals Moses.