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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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des Menschengeschlechts.

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ler und Korbantauscher sagen: das sagt weder Adamnoch Moses. Ehen scheidet Moses, und zwar derHcrzenshärtigkeit seines Geschlechts willen, um kleineUrsach; Kindcspflicht erlasset er nie. Wer Vaterund Mutter flucht, soll sterben: sein Blut sey aufihm, daß er Vater und Mutter geflucht hat. Sosprach Moses: er und alle alte Gesetzgeber dauerenauf die Vaterheiliqkeit all' ihre Gesetze, wie jederweiß, der einen Begriff von Staat hat. Und ecsollt' erlauben, den Eltern Kindcspflichtcn zu ver-sagen? Und eine so gottlose Begünstigung sollt' erhier, dem ersten Brautfest, der ersten Elternfreude,als Pfahl im Fleisch anfügen? o Gefühl, Herz,Sitten, Zusammenhang, mosaisches Recht, Bibel !*)

*)Sie sollten nur den fff lesen. Es war eineErlaubnis Gottes, den Ettern Liebe und Gehor-sam zu versagen, wenn man sich,an ein Weib

hing. Und das sagt Moses oder Adam-

Adam? Versteht ihr den nicht? weh euch,daß ihr ihn nicht versteht. Auf eurem Antlitzdanken solltet ihr, daß der Stammvater anderssah, als durch eure Brille. Was macht dasGlück der Welt, wenn es nicht bas harmonischegottgefällige Spiel der Empfindungen macht,die von der elendesten Kreatur bis zu Gort hin-auf in Verhältnis zu einander stimmen? Wolltihr den Unterschied aufheben, der zwischen denNamen Vater, Sohn, Schwester, Braut, Mut-ter, Blntsfrcundin obwaltet? wollt ihr bei ei-nem nichts anders denken , keine andere Regungfühlen, als beim andern? Nun wohl, so hebteuch denn nicht übers Vieh, und laßt meinet-