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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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des Menschengeschlechts.

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Alles, Alles liegt also in diesen Worten, undmöge nun das folgende darum gesprochen haben,wers wolle, es ist nur aus Adams Seele gesprochen,und warum sollt' ers denn nicht gesprochen haben?Gelange es mir, Vater Adam, dir dein Gefühlwieder zu geben, dein großes, weitsehendes Para-diesesgefühl, das dir das klügere Geschlecht deinerSöhne gcrad' hin abspricht.

Was brauchts, die folgenden Worte zu fühlen,als was der fühlte, der die vorhergehenden sprach?Sie sind nur eine Entwickelung derselben in jedeSneue Geschlecht hinunter, als ob ein jegliches ganzund neu an Adams Stelle jetzt wäre. Siehe da,der ganze Knote und welche Seligkeit in ihm!

Mann und Männin: darum wird ein MannWater und Mutter verlassen und hangen an seinerMännin.Dreierlei Liebe sind : falsche, natürliche,eheliche Liebe. Falsche Liebe, die sucht das ihre,wie man Geld, Gut, Ehre und Weiber außer derEhe liebet wider Gottes Gebot. Natürliche Liebeist zwischen Vater und Kind , Bruder und Schwe-rer, Freund und Schwäger und dergleichen. Aberüber die alle gehet die eheliche Liebe, das ist eineBrautliebe, die brennet wie das Feuer und suchtnicht mehr denn das ehelich Gemahl. Die spricht:ich will nicht das deine, ich will weder Gold nochSilber, weder dies noch das, ich will dich selbsthaben, ich wills ganz oder nichts haben. All au-dcrc Lieb suchet etwas ganz anders denn den sieliebet; diese allein will den Geliebten eigen, selb,ganz haben." Siehe das fühlte Adam im Na-HeederS Werke j.Rel.u.Theol. Vl. E