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des Menschengeschlechts.
Allvaters in den letzten Eapiteln Hiobs an, sorgte,wofür er sorgen konnte, sah in jedem Natur, Artund Regung; und da er selbst keinem Joch derEitelkeit diente, welchem freigcborncn Geschöpf hattecrs auflegen können und wollen ? Der schönste monar-chische Freistaat! Und das nicht durch Wunder,durch Zauberei, durch Glanz des Körpers in Adam:es war nichts, als Nacur der Sache, Harmonie,Gleichlaut der Seelen und der Bedürfnisse inMensch und Thiercn.
Jetzt, da alles gescheucht, verwildert, aufgeregtund überstrcngct, unter dem Joch der Eitelkeit undNothdurft keichet: habt ihr nie Erzählungen gehörtvon der Liebe, Treue, Dankbarkeit und Freundschaftder Thiere gegen ihre Herren und Wvhlthater? DieGroßmuth jenes Löwen gegen seinen Arzt, die men-schenähnliche Vernunft, und mcnschenübertreffendeLugenden des Hundes und Elephanten, die gesprä-chige Freundschaft des Arabers mit seinem Rosse,und hundert Beispiele mehr? Zeigen sie nicht genug,daß cs noch mehr am Menschen, als am Thier,liege, daß diese Herrschaft dahin sey. Er hat dasAuge verloren, ihre Natur und Art zu sehen, daSHerz verloren, sie nach ihrem Herzen zu gebrauchen ;.er ihr Tyrann, und sie seine Rebellen oder Zwang-dicncr. Paradies fehlt! Unschuld fehlt! das gemeineSensorium der Menschen und Thiere.
Gott führte die Thiere zu ihm, daß ec sähe,wie er sie nennte — siehe also die Pflicht undBestimmung des ersten Königes der Welt. Erschauere, er kannte seine Unterthanen, fühlte sich indie Natur und Glückseligkeit jedes derselben, und