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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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Ael teste Urkunde

Anfangs durch rin kleines Unglück von Löw' undTiger habe gefressen werden mögen? da es dochmit der Rabbinensabel von der Herrschaft Adams,übcr die Thiere nichts sey" Und wennswäre, zerstört das eine Wort: Gott sonderte dieThiere für ihn ans und führte sie, die Auswahl dcrlebendigen, (wie das Paradies Auszug und Kerndcr tobten Natur war) zu ihm nicht alle solcheVorsichtigkeiten der Blindschleichen am biblischenWege?

Doch warum müßte sie nur eine Fabel seyn,die Herrschaft AdamS über die Thiere? Der den Se-gen sprachherrschet übcr Alles Lebendes erfüllet undbezwinget die Erde!" führte hier allerlei lebendigeThiere zu ihm, daß er ihnen das Losungswort sei-ner Herrschaft mikthcilt, und wie Adam alle leben-dige Thiere- nennen würde, so sollten sie heißen:kann etwas klarer seyn?

Noch jetzt, da die Kette gebrochen und alles inAufruhr ist, noch jetzt, da dcr Mensch, ein Tyrann,alles mißbrauchet und mit Fluch bezeichnet sinddcmvhngcachtet nicht Reste und Spuren genug die-ses ehemals gewesenen Königrechts und menschlichenSceptcrs über die Thiere? Welch Thier hat einGeschlechts, ja alle Geschlechter sich unterworfen daß,es einem Winke der Gedanken diene, den es selbstnicht verstehet und weiß? Einst nun, da dieser Ge-danke allemal gut und göttlich war, und eben sotief in dem Willen , in der Natur dcs Lhiercs lag,das der Mensch brauchte, als im Willen des Gebie-ters welche Lust und Freude war die Herrschaft!Der Statthalter Gottes sah alles mit dcmKstck des