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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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des Menschengeschlechts. 5r

kann alles bedeuten, und hat alles bedeutet: wirwerden aber bald aus Adams und Moses Mundeselbst hören, wie ganz und rein und dunkel undunzergliedert es sein Vieles, sein Alles, damals inAdams Seele bedeutet hat. Hast du nie zarte, un-schuldige Kinder gesehn, wie sie sich von früh aufgatten und zu einander lhun, ohne daß Eins vonihnen weiß oder noch daran denket, was dein Adamdem Thier abgelernt, und aus lieber kalter Nach-ahmung Doch genug des Unflaths: lasset unssehen, in welch ein größeres Licht der handlungs-volle Moses seine Thierevorführung setzet, ob er siegleich nur als kurze Parenthese einwebet.

Gott führte allerlei Thicre zu ihm: zu denBaumen hatte er ihn erst selbst geführet. Dieswaren seine lebendigen Unterthanen, sie kamen undhuldigten ihm.

Gott führte allerlei Thkere zu ihm: wer ist,der nun noch auf die sinnreichen Zweifel unserer zu-rückhaltenden Weisen merken könnte:wie und obAdam, oder das werdende Menschengeschlecht, nicht

wovon ja Kinder und alleLiebcnde voll sind. Gottselbst lasset die Weisheit vor seinem Angesicht spie-len, und erfreuet sich an der Ausrichterin seinerLiebe. In Zusammensetzung mit -stjl heißts of-fenbare regions illius, gleichsam die zweiteSäule zu Erbauung seines Geschlechts. Wie ganzund rein und unzergliedert das Adam fühlte, wirdsein Lobgesang selbst zeigen.

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