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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
Entstehung
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des Menschengeschlechts. 4c

Versuch doch Hypothese bleiben. Es läuft entwederaus eine tobte Spracksahigkelt hin, die man leben-dig nur aus dem Erfolg kennet, und wo cs ewigeFrage bleibt: wie ward sie lebendig r Oder derMensch wird dem Spiel des Ungefährs übergeben,daß das ihn Sprache lehre. Trauriger Lehrer! erhat Augen und sieht nicht, Ohren und höret nicht,

hat selbst keine Sprache.-Sprache wird vom

Gehör?) Zwischen beiden Sinnen ist ein Band,wie alle Taub - und Slummgrborne, Alberne undLippenbeweger zeigen. Im Kinde wird Sprache, wieGlaube ans Wort des Vaters, durch Gehör: derSäugling an der Brust der Mutter lallet ihr nach,sein Ohr rüstet sich auf Stimme. Der Anstoß istjedesmal von Menschen, und denn bildet sic sichdas Kind selbst, noch immer wie Adam sie bildet,rinter Leitung und Weckung der Eltern.

Gott sprach zum Menschen, und der Menschsprach. Ohne diese Stimme wäre sein Mund eineverschlossene Grube und mit alle Versuchen derNachahmung seine Sprache ein Thier des Feldesblieben, wie wirs noch an einsamen und kriechendenLhiermenschen sehen. Gott war sein Wort, unddies allmächtige Wort thcilte sich nachher derganzen Natur mit, zu ihm zu sprechen, zurück zu

*) Auch hier ist die Sprache des Orients voll Wahr-heit. Das Wort ist ihnen Geheimnis, Wunderund Zeichen, ein Einsäuseln ins Ohr, ein Grabendes Ohrs zum Kanal der geheimen Weisheit. DieStelle Ps. ho, 7 g. sey statt Aller, die ichanführen könnte.