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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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Aclteste Urkunde

mit allen seinen sprossenden Kräften und saftvollenZweigen? In unser aller Namen?

Kinder müsset ihr werden, sagt der zweite Adam,oder Himmel und Paradies ist euch verschlossen.Wie selig lebt ein Kind, so lang' es glaubt undfolget! wie leicht wird ihm Alles, so lange es nochan Bakers Mund' hanget und Gottheit in ihm ste-het! Im Lernen und Ueben fleugts auf mit FlügelnWie Adler, läuft und wird nicht matt, wandeltund wird nicht müde. Solch ein Gottes Kind sollt'Adam bleiben. Den Menschen , das Vernunftthier,hat die Schlange erzogen:' den Menschen, das Got-teskind, bildete Gott!

Welch ein Paradies lag um den Baum! inwelchem Himmelsglanzc stand das Gebot! DerOthem des Geliebten gieng durch den Garten : Allestraufte von Güte und Segen und dieser Baum!dies kleine Opfer! Daß das liebste Kind aberdoch nicht bestand;das laß dir einen großen ge-waltigen Puff seyn, sagt Luther, wider die Narren,die sich wollen untcrwinden, mit Gesetzen vor Gottzu kommen. Er hats noch nie im Sinn gehabt,daß er jemand damit hat wollen fromm machen."

Gott sprach zu Adam" siche Vatererzie-hung. Gott weckte und leitete ihn mit dem Wortseines Mundes.

Trotz aller Mühe der Philosophen, die mensch-liche Sprache als Selbstgewächs der Mcnschennatur,seiner Kräfte und Bedürfnisse darzustellen, wird der