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Aelteste Urkunde
schallen in ihn. Das ist die Stimme meinesFreun-des, er kommt und hüpft auf den Bergen undspringet auf den Hügeln. Mein Freund antwortetund spricht zu mir: Stehe auf, der Lenz ist kom-men , die Turteltaube lässet sich hören, laß michauch hören deine Stimme, denn deine Stimme istlieblich. So sprach Alles Gott nach, und weckteMenschensprache durch ergossenes Mitgefühl.
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Welches war nun dies erste Wort, diese Wecke-rinnstimme des Vaters? was sie noch bei allenKindern ist: Speise! „Iß!" Gott zeigte ihm denFrühling seines Reichs, er weidete ihn unter Bau-men und Früchten. —
Wer begreift, „daß die Traube erquicke des„Menschen Herz, und Brod des Menschen Herz„starke! " Ein Holz der Erde kocht Milch und Feuerfür unser Seyn, Licht und Gedanken für unsereSeele — Was ists? Es ist Man! Engel- undHimmelsspeise. Der Alles sättiget mit Wohlgefal-len, zog eine große Lcbenskette durch alle Wesen,und knüpfte sie an sich: durch Speise, Tod, Zer-störung lautert sich Leben zu Leben, der Staub wirdPflanze, die Pflanze wird Thier, das Thier Mensch,der Mensch Engel, der überall Gott siehet und jedeFrucht, jede Speise aus seiner milden Hand kostet.Nicht vom Brode, das Stein und Staub ist, lebtder Mensch, sondern vom ersten segnenden, krafte-verleihendcn und lcbenbindenden, forlpflanzenbenWort Gottes. Ist dies Wort hin; wenn der Herr