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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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14 Aelteste Urkunde

Warum Moses eben also redet, das gehe seinenWeg: er hat seine eigene l^stsria." *) Dergroße Mann sähe und sagte, was er nicht wußte;wir verschwatzcns und sehens nicht. Als sich nunerst der Flor der Luft spann - die Erde noch Damps-quell war, waraus sich die Regenkrafte jener berei-tet : da konnte noch Mensch, noch Thier nicht ath-men, da war nicht Busch und Kraut, geschweigeAckermann und sein Handewerk. AuSdampfen muß-te die Erde siehe da einen Wink Moses aufserste nöthige Paradies und die damals auch nichtmüssige Erde. Dis Wege Gottes schlingen sich ineinander: kein Raum, kein Zeitpunkt, ist ab-sichtleer.

Aus solcher noch dampfenden Erde schuf Gottden Menschen, das künftige Thier des Feldes: derfeuchtende Nebel vertrat die Stelle des Regens; auchbei der Menschenbildung ist die Beschreibung alsoan Ort. **) Kann die Sraude wachsen, wo cs

*) S. Luthers Schreib. Jen. Ausg. Th. st. Derspätere Ooininent. in 6snes», das letzte rechtelastische Buch von diesem Gotteßmanne, ein Schatzvon Erkenntniß, Gelehrsamkeit und Erfahrung,ist vielleicht der beste Commentar, der je überdies Buch geschrieben worden.

Auch diese feuchte Erde ist der Tradition desOrients nicht entkommen; jedes Volk hat sie nurnach seiner Weise gebildet, Aegypten zum Schlam-me des Nils, Chaldäa zur rothen, blutrothen