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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
Entstehung
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des Menschengeschlechts. i3

war, und all' ihr Boden nur aus Mecrschlammegerann: allmählich klärte sich der Himmel oben:(zweites Tagwerk!) allmählich sonderte sich die Er-de unten, (drittes Tagwerk!) und trat ein BergGottes hervor; in diesem Zustande, den das ersteDrei aus dem Zifferblatte der Schöpfungstage aus-drückt, und in dem, wie genug gezeigt worden,beständig das Oben und Unten, alle Räder derSchöpfung, in einander wirken; konnt's damalsanders seyn, als wie Moses hier meldet? Dünstestiegen von der ungctrockneten Erde, ein drückenderWolkenncbel lag auf ihr. Oben lernte die Lustsaugen, es schied sich aus dieser feuchten Atmosphä-re ein Himmel, Sonderung, daß endlich, nachdemAlles vollbracht war, Wasser oben und Wasserunten flössen. So lange es rang, war also nochkeine obere Wolke, kein Regen; alles war untenWolke, drückender Dunstdamps; das zweite unddritte Tagwerk strikten mit einander. Und wie siesich entwirret hatten, siebe da stand oben der Him-mel mit seinen Scblauchen, und unten die trockeneErde mit ihren Büschen und Krautern: das erstedurch einander ringende Drei der Schöpfung warvollendet, und Gott sähe, daß eS gut war, waser am zweiten Tage noch nicht sähe. Bestätigt nichtdieser vorübergehende Wink Moses meine Erklärungund Zueinanderdrückung der Tagwerke? Daohnewar diese Stelle stäteloS, und Luther selbst sagt:Das ist eine wunderliche Rede! wer der Sprachnicht kundig ist, der wird sich sülen und brechen,daß er nicht weiß, wo er hinaus soll. Das istMoses Weise, daß er ein Ding wiederholet, daßes auch schier verdrießlich ist." Und Abermal: