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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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strhung dieses Feldes geht also vorher : Kein Wortvergebens.

Schon in jenem Zahl - und Denkbilde derSchöpfung, so einzig und gottgeadelr der Menschda stand, Siegel und Krone des Ganzen: erschiener doch nur als Thier der Erde. *) Kein besonde-res Tagewerk ward ihm, selbst kein besonderer Se-gen. Er stand mit seinen Brüdern vom Staubegeweckt, in der Elaste der Erdthicre, Luft- undWasscrgeschöpfen seblicht gegenüber: mit ihnen be-kam er einen äußern Lebenslauf; einerlei Woh-nung und Speise. Nun schwieg das Denkbild,und die stille Haus - und Kindergeschichte fangt anvom qebornen Feldlhiere und seinem Vatcrlande,dem Felde.

Es war einmal noch nackt, sagt die Stimme,noch ohne seine natürlichsten Erstgebornen, Büscheund Krauter. Noch war auch kein Regen, dieseZärtlinge zu erziehen: das Land lag unter demDruck der nassen Dunstwolke**) rings umherBlicke zurück in die Schöpfungsurkunde, wie wahr!wie natürlich!***) Wenn die Erde zuerst Meer

*) i Mos. i, -6 Zo.

**) Die Kritiker haben über das ^ sehr gestritten,obs Nebel, Wolke, Dunst, Brunne, Dampf be-deuten soll, und, wie meistens, nicht gesehen,daß hier alles recht sey. Der Begriff deS Schwe-ren , Drückenden der Wolke liegt in der Wurzeldes Worts, den meine Erklärung oben genetischzeigt, und alle Meinungen vereinigt.

*") S. Urkunde, Th. I.