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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
Entstehung
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des Menschengeschlechts.

ar

IN.) Vom Baume des Lebens sollen sie entferntwerden; ein Wort hier vom Baume des Lebens.(C. 2, 9.) Scham und Kleidung sind ihr neuesLoos; (C. 3 , 7. 2i. 21.) hier eine Nachricht, wiesie ohne beide gewesen. (C. 2, 25 .) Kein» Sylbedes Eapitels wird müssig und untergeordnet. Bei-des erkläret einander, wie zwo Seiten Einer undderselben Menschheit.

Trefflich, daß Moses also treu unterschied undsorgsam cinlcitet. Ware man seinem Winke ge-folgt : so wären Eapitel und Verse anders vertheilt,besser auf einander bezogen; Alles stünde in An-sicht, und viele Mißdeutungen waren unterblieben.Lasset uns dem treuen Ordner und sorgsamen Ge-schichtschreiber auch im Geiste dieser heiligen Sagenfolgen.

I.

Noch war kein Busch auf dem Felde,

Kein Feldkraut sprosset? noch,

Kenn noch hatte Gott Jehovah nicht regnen lassenauf Erden

Und war kein Mensch noch, zu bauen das LandUnd Dampf ging auf von der ErdeUnd feuchtet' , umher das ganze Land.

Da bildete Gott Jehovah den Menschen, Staub desLandes

Und haucht' ihm Lebensothem ins Antlitz;

Der Mensch ward lebende Seel?

Der Ausgang zeiget den Zweck. Es ist dieSchöpfung des Menschen, als eines Erdegeschvpfs,des künftigen Feldbewohners. Geschichte und Ent-