und Ho Milien.
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kr vom Altäre der Ehristenversammlung, und ausder Asche ernstlich frommer Leute, die mit diesemLiede gleichsam für ihn, für seine Noth, in seineSeele gebetet haben, herholt. Was ist in diesemBetrachte ein gutes Lied, das nicht spielt und tän-delt , sondern von Herzensgründe zu Gott steigt,was ists für ein köstliches Rauchopfer auf dem Gra-be dessen, der es machte, der es zuerst sang! Sooft es erschallt und die Andacht menschlicher Herzenerweckt, spricht der fromme Tvdte aus seinem Gra-be, und redet, wiewohl er gestorben ist:sein Andenken grünet im täglichen Handbuche derchristlichen Andacht, und stiftet lange und im Stil-len Gutes, da böse Lieder auch lange nach demTode des Sängers verderben und verführen. Gottgebe also auch den Liedern dieses Gesangbuchs vielvon diesem guten Gebrauche und Segen; er schließeunsre Herzen auf, daß wir uns unter einan-der erbauen mit geistlichen und liebli-chen Liedern, und dem Herrn singen undspielen in unfern Herzen.
III. Aus der Vorrede zu der Ausgabevon 1796.
In den Vorreden der vorhergehenden Auflagendieses Gesangbuches, wurde sowohl der Werth derallen Lieder als auch die Schwierigkeiten bemerkt,die der Einführung eines neuen, durchaus verbesser-ten Gesangbuchs entgegenstanden. Die Einrichtungdieser Auflage wird hoffentlich beide Theile befriedi-gen; sowohl die, die die alten Gesänge unv er-