und Homilicn.
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nicht so stark von Herzen, brennet, lebet und drin-get nicht so fast Daher kommets auch, daß derPsalter aller Heiligen Büchlein ist, und ein jegli-cher, in waserlci Sachen er ist, Psalmen und Wortedrinnen findet, die sich auf seine Sachen reimenund ihm so eben sind, als waren sie allein um sei-netwillen also gesetzt, daß er sie auch selbst.nichtbesser setzen, noch finden kann, noch wünschen mag.Welches denn auch dazu gut ist, daß, wenn einemsolche Worte.gefallen, und sich mit ihm reimen, ergewiß wird, er sey in der Gemeinschaft der Heili-gen, und habe allen Heiligen gegangen, wie's ihmgeht, weil sie ein Liedlcin alle mit ihm singen: son-derlich , so er auch also kann gegen Gott reden, wiesie gethan haben ; welches im Glauben geschehen muß,denn einen gottlosen Menschen schmecken sie nicht."
Mit der gehörigen Entfernung, die sich zwi-schen biblischen Psalmen und frommen Liedern derKirche findet und finden muß, sollten diese WorteLuthers die Vorrede eines jeden christlichen Gesang-buchs in Absicht des Inhalts der Lieder und desGebrauchs derselben seyn können. In ihm solltenur das Herz christlicher heiliger gottergebener Per-sonen reden, denen es um ihr Gebet und um ihrenGesang zu Gott ein Ernst ist; und so sollte dasGesangbuch auch nur gebraucht werden, daß manzu ihm gehe, als zu einem Garten auserwählterBlumen, als zu einem Quelle auserwählter herzli-cher Reden zu Gott und vor Gott, über alle Haupt-stücke christlicher Lehre, und über die vornehmstenWegegnisse und Anstände des menschlichen Herzens.Da singt dir gleichsam eine andächtige, herzliche