und Ho milien.
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noch cm diesen Gesängen mit Andacht und ganzemHerzen hing, da ein Hausvater keimn Tag gelebthakte, da er nicht im schönen singenden Kreise derSeinen ansing und schloß. Wenn Luther das al-te Testament ein trauriges stummes Testamentnennt, das neue aber, das sich mit laucer Lobge-sangen anhebt, ein fröhliches Testament, in demman viel singen und loben soll: wahrlich, so müs-sen wir aus diesem neuen fröhlichen wohl immermehr ins Alte Testament rücken, da die Stimmedes geistlichen Gesanges uns von Jahr zu Jahr gleich-gültiger wird und immer mehr schweigt. Gottbringe die herzlichen, fröhlichen und gemeinschaftlichlobsingenden Zeiten wieder, denn er kann's allein,und mache, daß auch dies Buch dazu beitrage undsie erlebe!
II. Aus der Vorrede zu einer folgendenAusgab e.
— Luther, in seiner unvergleichlichen Vorredezum Psalter, nennt cs dieses Buches edle Artund Tugend, „daß andere Bücher wohl viel vonden Werken der Heiligen rumpeln, aber gar wenigvon ihren Worten sagen: da ist der Psalter ein Aus-bund, darin es auch so wohl und süße reucht, wennman darinnc liefet, daß er nicht allein die Werkeder Heiligen erzählet, sondern auch ihre Worte, wiesie mit Gott geredet und gebetet haben, und nochreden und beten. Denn ein menschlich Herz ist wieein Schiff auf einem wilden Meere, welches dieSturmwinde von den vier Lertern der Welt trei-