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können, aber nachher mit Ekel, mit Abscheu, mitStrafen lohnen! Die wahre Glückseligkeit bestehtschon hier in der Ordnung der Seele, und liegtnicht auf dem Wege der Ausschweifung und des La-sters — und bald, ach wie bald! müssen wir ster-ben und sind nicht mehr. Wo bleiben dann alleunsre feindlichen Freuden und Ergötzungen t alleshinter unS! Nur eines nehmen wir mit: Gefühlder Gnade Gottes, eine beruhigte, gebesserte, heitere,tugendhafte Seele, und den Genuß des Lohnes gu-ter Werke. Darum nehmet das Wort an, das ineuch gepflanzt ist!
Und fo, m. Z., lege ich denn jetzt mit diesemWorte das Amt nieder, das ich seit zwei Jahrenals Prediget dieser Kirche auf den Ruf meiner Obrig-keit geführt habe, und von dem ich jetzt auf MeineBitte zu Vergünstigung meiner Reise von meinerObrigkeit erlassen bin. Da ich sehe, daß man sichin Absicht auf meinen Entschluß zur Reife, zumTheile aus gutem Herzen, so häufig irrst, so wirdman mir erlauben, daß ich die wahre Idee der Sa-che so gebe, wie sie bei mir ist, und mir darin dieWahrhaftigkeit zulrauen, die man jedem ehrli-chen Manne zutraut, wenn er etwas von sichsagt. Ich gehe auf eine Reise, ohne daß ichs imSinne hatte, aus Unzufriedenheit mit meinemOrte Und Mit meiner Stelle, wo ich MehrLiebe und Ächtung genoß, als ich verdiente, michgleichsam wcgzustehlen. Ich gehe, ohne daß ich et-wa ein auswärtiges Engagement vorhatte, zu demich mich Hinsichten wollte. Ich hatte oft Gelegen-heit gehabt, ein solches anzunchmen, da es mir in