Christliche Rede»
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auszubreiten, wenn sie sich alsdann meiner im be-sten erinnert, und Segen von meiner Erinnerunghat — Gott! siehe, das ist mein Wunsch undmeine denntthige letzte Bitte vor deinem Throne andieser Stelle! Gieb du das Gedeihen zu dem Gu-ten, das ich in Schule und Kirche durch öffentlichenund besondern Unterricht gepflanzt, wenigstens mitMüde und Sorgfalt gepflanzt habe - mache du esgedeihen!
Und wie sehr, m> Z., habe ich nöthig, diesesvon Gott zu erbitten, da ich ja so oft Gelegenheitgehabt, zu sehen, wie wenig auch in Besserung derMenschen menschliche Bemühungen oft ausrichtenkönnen. Wie oft habe ich gesehen, daß z. E- die,die kurz voraus einem Vortrage von der Menschen-liebe zuhörren, und mit innigem Gefühle zu fühlenschienen, doch hingingen, um in ihrer Menschcn-seindschaft, in ihrer Unterdrückung fortzufahrcn, odernur Gelegenheit nahmen, ihre Uebervorthcüungcnfeiner zu machen. Wie oft haben sich Beispiele ge-zeigt, daß auch Jünglinge von sonst großen Hoff-nungen , die dem Eindruck der Religion Gehör zugeben schienen, doch plötzlich umfchlugen und dieHoffnung vereitelten!-Aber wir wollen un-
fern Muth nicht sinken lassen, zu ermahnen. Neh-met das Wort an, das in euch gepflanzt ist! Men-schen, gebt der Religion Gehör, von der all euerGlück abhangt! Was sind die Güter der Erde,was ist ein eitler Name, was ist ein crscharrterReichthum, was sind unmäßige Wollüste, Zerstreu-ungen und Ergötzlichkeitcn? — wahrlich Unseligkci-ten, die nur eine Zeitlang blenden und betäuben