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Religion und Theologie Theil 4 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 2
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342
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Christliche Reden

nichts sie tröstet, und Ruhe beim Abschiede aus die-ser Welt, und Seligkeit in dem künftigen Daseyiizu geben? Ist das nichts? O eine einzige mensch-liche Seele selig zu machen! und sich selbst dieseströstende Zeugnis geben zu können: schon das ist

himmlische, göttliche Bestimmung und Seligkeit!Und an vielen Menscbeuseclcn , und auf viele Arten,und für Zeit und Ewigkeit das zu thun: was gehtüber diese große Bestimmung! über den Triumph,ein so nützliches Werkzeug der Menschheit, ein Gottder Erde, ein Seligmachcr der Menschen gewesen zusivn! Was geht über das Amt, ein Wort zu pre-digen, das menschliche Seelen selig machen kann! Wie hoch, m, 3 , halten wir nicht einen Freund,der nur das Mittel in seiner Hand hat, eine odereinige traurige Stunden uns heiler und vergnügtzu machen? Wir schätzen seine Gesellschaft hoch,wir wallfahrten zu ihm, als zu einer Quelle desVergnügens, wir haben ihn auch in seiner Abwe-senheit, auch oft nach seinem Tode lieb, und freuenuns, so oft sein Name genannt wird. Und erschafft uns nur einzelne Stunden der Freude: wie,wenn nun ein andrer uns wirklich reel nützlich wird,und auf eine lange Zeit den wahrhaften Grund un-serer Glückseligkeit gelegt hat: er ist der Stifter un-serer Freude auf Jahre, auf eine ganze Lebenszeitgeworden wie weit Höker ist das! und was istalles gegen das Work, das die Seele nicht blos aufJahre, nicht blos auf eine Lebenszeit, die, so langesie seyn mag, doch immer kurz ist, sondern auf ei-ne Ewigkeit, auf unser ganzes Daseyn, so langees wahre:, selig, glücklich, vergnügt, zufrieden, all-genießcnd machen kann, auf ein Dasexn, das so