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Religion und Theologie Theil 4 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 2
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341
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und Homilien.

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liche, sondern göttliche Worte, menschliche Seelenzur Glückseligkeit zu leiten.

In eilen diesen Betrachtungen, m. Z., ist dasAmt eines Predigers nicht schätzbar und vortrefflich?Und wenn er auch nur einige von diesen Zweckenerreicht, welchen cdlern schöner» Zweck gicbt es un-ter allen Zwecken in der Welt? Ein Wort, ummenschliche Seelen glücklich zu machen welch eine gute vortreffliche Bestimmung, wennihn die Vorsehung zu dem gesegneten Werkzeuge ge-brauchet, um dies zu erreichen ! Ist es denn nichts,unwissenden Menschen Begriffe von Gott, von sichselbst, von Andern, und Wahrheiten beizubringcn,deren Anwendung sie zu gebildeten, glücklichen, christ-lichen Menschen machen kann? Ist es denn nichts,einem Irrenden Zweifel und Vorurtheile zu beneh-men, die ihn ängstigen und quälen, ihm also dasBeste, was ein Mensch haben kann, die Ruhe sei-ner Seele, wiederzugeben? ihn darüber gewiß zumachen, was er ist und seyn soll? Ist es dennnichts, einen Ruchlosen und Vösewicht, der sich selbstund andere in die Arme des Lasters, des Unglücksund der Verzweiflung zog, zu erschüttern, und ihnauf den Weg der Tugend und Rechtschaffenheit wie-der zu bringen, oster ihm wenigstens die Hand zufesseln, mit der er nach dem Throne der Tugendund Unschuld griff, um alles zu verwüsten? ihmdie Hand zu fesseln, in der er die Fackel hatte, alleTempel der Religion niederzubrcnncn? Ist cs dennnichts, einer gequälten, angstvollen Seele, bei ih-ren redlichen Absichten und Gewissensängsten , Zu-friedenheit, Trost in ihren dunkeln Stunden, wenn