und Homilien.
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lange dauert, als die Gottheit selbst! Und das,m. Z., ist, nach den Vorzügen, unsre Bibel, dasWort unsrer Religion. Eö zeigt unS den Weg, ausunserm Schlamme, aus dem Verderben unsrer Na-tur hier in der Welt schon zu einem beruhigten Ge-wissen, zum Genüsse der Freundschaft Gottes, zurgrößten Zufriedenheit und Seligkeit zu kommen.Welch eine Lehre, die menschlichen Seelen das ge-ben kann, wvrnach alle Plane der Weltweiscn vonjeher vergebens gesucht haben!
Und es wolle die göttliche Gnade, daß auchdas Wort, das ich gepredigt babe, nur einige vondiesen großen Zwecken erreicht hätte! Wie glücklich,wie zufrieden Ware ich, wenn ich das Zutruen ba-den könnte, daß der Richter aller Welt auch meineArbeit dieser Jahre nicht ganz ohne Zweck und Nu-tzen erkennen dürste, sondern daß sie wirklich zurGlückseligkeit menschlicher Seelen beigelragcn hatte!Freilich, zu äußerlicher Glückseligkeit und was dieWelt so nennen möge, Silber und Gold, Reich,thum und Gepränge und Ehrenzeichen, zu alle demhaben meine Predigten nichts beitragen können: dasage ich, wie Petrus: „Silber und Gold habe ichnicht!" Aber ist denn unter meinen bisherigen, soöftern, so geliebten Zuhörern keine Seele, die auchnur in der Stille, zu sich selbst, vor ihrem Gewis-sen und vor Gott sagen könne: daß sic etwa durchmeine Worte Nutzen geschöpft ? keine redliche See-le, die sagen könne: „ich war unwissend in derWahrheit der Religion, und was ich von Gott,vom Gewissen und der Ewigkeit glauben odernicht glauben sollte; jetzt habe ich von diesen