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Religion und Theologie Theil 4 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 2
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Christliche Reden

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einer Gnade, durch die Erlösung Jesu; er gab unseine hohe, göttliche Mitwirkung, um wieder zu derursprünglichen Hoheit unsrer Natur und Glückselig-keit in dieser zu gelangen. So hangt alles, wasmenschliche Seelen glücklich machen kann, von Gottab: unddas ist demnach das ewige Leben, daßwir ihn, den allein wahren Gott, und den er ge-sendet hat, Jesum Christum, erkennen." Die Er-kenntniß unsrer Abhängigkeit von Gott, der Weg,die Gnade des Höchsten zu erlangen, und für im-mer zu erhalten, die große Aufmunterung, immervor Gott zu wandeln, und alles aus Beweggrün-den vor ihm zu khun, die große Pflicht, vollkom-men wie er zu werden da, m. A., ist der Grundunsrer Lehre, das Wort von Gott und von dem,den er gesendet hat, Jesu.

Und so ist sie auch uns gewesen. Ich habeineiner eignen Predigt die Lehre zu erklären und über-zeugend zu machen gesucht, daß unsre heilige Schriftvon Gott einqegeben und ein Wort sey, Seelen se-lig zu machen; und sie war in allen meinen Pre-digten der Grund meiner Betrachtungen und dieQuelle meines Wortes, das ich in menschliche See-len zu pflanzen suchte. Erhabne und würdige Be-griffe von Gott zu verbreiten, unsre Abhängigkeitvon ihm und seiner Vorsehung im rechten Lichte zuzeigen, den großen Zweck, nach seiner Gnade zutrachten, den vortrefflichen Charakter Christi zu ent-wickeln, ihn in allem, was groß und edel ist, zumVorbilde zu machen, den Glauben und das Zutrauenaus Gott in Zeit und Ewigkeit zu befestigen, daswar meine Absicht. Meine Worte waren nicht mensch-