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Religion und Theologie Theil 4 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 2
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lind Ho Milien.

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öleiben, unsre Vernunft und Gewissen herrschend inuns machen, in jeder Thatigkcit der Seele vollkom-men werden, und blos dadurch Anspruch auf Glück-seligkeit haben, wenn wir vor Gott und unscrmGewissen in allem Umfange unsrer Bestimmung undPflicht, mit aller Redlichkeit des Herzens und allerWirksamkeit, das sind was wir seyn sollen.Menschliche Materien von der Art, das sind meineliebsten Materien gewesen, und keiner meiner Zu-hörer, der mich öfters besucht, und mir die Gütebewiesen, mich beständig zu besuchen, wird in demKatechismus menschlicher Bestimmung und Glückse-ligkeit hoffentlich beträchtliche Lücken gefunden ha-ben. Insonderheit habe ich mir, m. A., zu mehrals einem Male eine Materie angelegen seyn lassen,ohne deren Wahrheit unsre ganze menschliche Be-stimmung m Anlagen, Zwecken und Pflichten, brü-chig und unvollkommen bleibt, die Lehre von derUnsterblichkeit der Seele. Ich habe sie zu beweisenund in ihrer Wichtigkeit und Folgen ans Her; derMenschen zu legen gesucht. Menschlichkeitalso in ihrem ganzen Umfange, mit allen ihren edelnGesinnungen für Gott, sich selbst und Andre, mitallen ihren brüderlichen und lheilnehmenden Empfin-dungen, mit allen ihren angenehmen Pflichten, "mitallen ihren hohen Anlagen und Fähigkeiten zur Glück-seligkeit Menschlichkeit in diesem großen Umfange,das war jederzeit das große Thema meiner Predig-ten, meines Unterrichtes, meiner Ermahnungen.

Und hiernach eben, wenn ich in meiner Rechen-schaft fortfahren darf, hiernach richtete sich auch ein-zig und allein mein Vertrag: er war menschlich,