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Religion und Theologie Theil 4 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 2
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328
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Christliche Reden

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nicht daran denken, was wir an einander gehabt,sondern was unsre Pflicht gewesen wäre, daß wiran einander hakten haben sollen? was unser Gottauch in Absicht auf unsre Beziehung von uns for-dern wird? und was wir ihm für das, was er for-dern wird, werden darbringcn, und auf das, waser fragen wird, werden antworten können?

Gebet w.

Text: Jacobi i, 21.Nehmet dasWort an mit Sanflmukh, das in euchgepslanzet ist. welches kann eure Sce-len selig machen."

I. Nehmet das Wort an mit San se-in uth re. Auch ich, m. Z., bin seit fast zwei Jah-ren dazu berufen gewesen, dies Wort, was Seelenselig machen kann, in eure Herzen zu pflanzen : das,m. Z., war mein Beruf, meine Bestimmung, mei-ne Arbeit, mein redlicher Zweck: Gott wolle, daßes auch ein gesegneter Zweck gewesen feyn möge!Kein Stand vielleicht in der Welt wird unter soverschiedenen Gesichtspunkten angesehen, als der Standder Prediger, und muß sich also auch auf die ver-schiedenste Weise beurtheilen und, welches noch ver-wirrender ist, nach den verschiedensten Maaßrcgelnbehandeln lassen, als eben dieser. Der Weltmannsieht ihn für einen unnütze» Stand an, der blosum der Vorurthcile der Menschen willen da wäre:der Witzling halt ihn für eine Maske der größtenHeuchler auf Gottes Erdboden: der Mensch, derbürgerlich denkt, für einen Anlaß zu guten Vrod-siellcn: der Ehrgeizige für einen Rang, in dem erdoch auch was gelte: der Lässige sieht in ihm blos