und Homilitn.
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uns, es scy hier oder in einem andern Leben, wie-der zu finden wünschen.
Immer ist also diese letzte Stunde eine gute,aber auch eine traurige Stunde der Liebe. JederAbschied ist schon immer mir etwas Bitterm ver-knüpft, und, wenigstens unscrm dunklen Gefühleund unsrer blinden Aufwallung nach, etwas Belau-bendes für unsre Natur; und wie sollte ccü fürmich nicht sepn, da ich mir doch immer denken muß,daß ich vielleicht jetzt zum lctzkenmale das Glück ge-nieße, wenigstens an diesem heiligen Orte dieser Ge-meinde die Lehre und den Segen Gottes zu erthei-len: und daß Einer oder der Andre von uns sich
ja bald aus der Zahl der Lebenden wegstehlen kön-ne, und es also wohl nicht wahrscheinlich ist, daßwir uns alle mit einander, so wie wir hier sind,und an diesem Orte, noch einmal so sehen und spre-chen werden. Und wie? wenn alsdann in der Zeiteiner meiner gewesenen geliebten Zuhörer auch ausmeinem Amte nicht genug bclelwt oder nicht genuggebessert, vor Gottes Richterstuhle erschiene? undauch über mich und mein Amt diese und jene Klage,diese und jene Irrung hatte? . . . So wenig ichalso, meine Zuberer, gesonnen war und bin, mei-nen Abschsid feierlich zu machen, so ists doch besserund beruhigender, wenn wir, so verworren und zer-streut es auch sepn möge, von dieser Seite aus un-sre Rechnung mit einander schließen, oder sie we-nigstens von beiden Seiten gemeinschaftlich vor Got-tes Thron legen, Wir wollen hiebei so viel alsmöglich die Empfindungen der Wchmuth bei unsermScheiden unterdrücken und verbergen. Wir wollen