Christliche Reden
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terlassen, wo ich endlich noch zuletzt über mancheSachen, worüber wir uns beide an einander irren,Licht geben, mich noch zuletzt ihrem guten Anden-ken und uns alle der Hand Gottes empfehlen kön-ne — sollte mir eine halbe Stunde, wo ich dieserPflicht eines Wanderers noch zuletzt ein Genügethuc, nicht vergönnet seyn? Ich darf cs voraus-setzen, und setze also auch einen erweichen Grad vonTheilnehmung mit mir, ^mit meiner Veränderungund' mit meinem Abschiede voraus. Wenn ich wah-rend meines Predigcrstandes aus so manchen Äuße-rungen eines guten Zutrauens, aus dem häufigenund aufmerksamen Besuche meiner Predigten nichtunrecht geschlossen: so bin ich meiner Gemeinde undauch den geneigten Zuhörern, die eigentlich nicht zumeiner Gemeinde gehörten, nicht ganz gleichgültiggewesen: so kann ich cs ihnen auch jetzt nicht fern,indem ich, wenigstens, für eine Acitlang mein Amtniederlege, und von hinnen gehe. Wir wollen also,m. Z., uns noch diese letzte Stunde genießen- Wirwollen sie als die freundschaftliche Zusammenkunftansehcn, wo wir uns, indem wir einen Thcil un-sers Weges zusammen beschließen, auf einen Grenz-stein niedersetzen, und den Weg noch einmal über-sehen , den wir gegangen sind, und gehen sollen.Wir wollen uns aus dem Vergangenen noch diesesund jenes erinnern, worüber wir uns oft bespro-chen, und welcher ' als ein Wort s Abschiedesvielleicht noch eindruchücher seyn wird, als cs da-mals gewesen. Wir wollen uns noch zuletzt mitaller Treue ermahnen, jeder an seinem Thcile denWeg der Glückseligkeit zu gehen, und uns dann indie gnädige Hand unsers Gottes empfehlen, wo wir