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Religion und Theologie Theil 4 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 2
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Seite
250
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Christliche Reden

25c,

digten Selbstsucht, die Alles sich aufopfert unddurch Unfälle herbe gestraft wird.

Jsts Eigennutz? Warum nicht?

Nein. Der Eigennutz ist der allergesahrlichsteTrieb für die menschliche Gesellschaft; denn ein ei-gennütziger Mensch handelt Klos für sich allein, undnie für Andere. Im ewigen Begehren hat er nie;und ist selbst der Dürftigste, Niegenughabende. Ei-gennutz führt zu Betrug, Harte, Grausamkeit,und stumpft jede edlere Neigung.

Unform der Menschheit, die der Lieb nach Vergnügun-gen bringt?

Der übermäßige Trieb nach Vergnügungenbringt eine Mißbildung in den Menschen hervor,er erhebt nur die Sinnlichkeit im Menschen, abernicht die Vernunft, mithin macht er thicrisch.

Unform, die der Hang nach feineren Vergnügungender Phantasie bringt?

Die feineren Vergnügungen der Phantasie bil-den den Menschen nicht für das menschliche Leben.Eine zu geistige, wesenlose Gestalt, die bald amVergnügen selbst kein Vergnügen findet, und allewesentliche Freuden, die nie ohne Mühe find, aufhebt.

Unform der Ehrsucht?

Die Ehrsucht strebt meistens nach etwas, daskeine wahre Ehre ist, und dadurch verbildet sie seinUnheil und den Zweck seines Lebens.

Unform des Eigennutzes?

Der ist auch ein verbildeter Mensch, der alles