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Religion und Theologie Theil 4 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 2
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Seite
249
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und Homilien.

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Welche Hoffnung gab er ihr?

Die Hoffnung immer vollkommncr und gött-licher zu werden, einzeln und in Gemeinschaft, indiesem und einem künftigen Daseyn.

Mir welchen Bewegungsgründen?

Mit den Bewegungsgründen: werdet vollkom-men, wie euer Water im Himmel vollkommen ist.

Gicbt es außer dem, das Christus angab, ein andresZiel der Menschheit?

Es giebt kein anderes, denn es bezweckt reineund ewige, menschliche Glückseligkeit Aller durch Alle.

VIII. Moral des Chbistcnthums.

Ist Wollust das höchste Principium menschlicher Sitten?

Nein, weil cs Geist und Körper schwächt, bes-sere. Triebe unterdrückt, sich auch zuletzt in Ucbcr-druß und in traurige Leere endigt.

Jsts feinere Wollust? Vergnügen der Phantasie?

Warum nicht?

Auch nicht. Wer zu viel in der Phantasielebt, stumpft sich für das wirkliche Leben ab; ernimmt z. B. keinen solchen Antheil an dem wirk-lichen Unglücke der Menschen, als an erdichtetem.

Jsts Ehre? Warum nicht?

Nein. Das Uebermaaß von Ehrgefühl ist demmenschlichen Herzen sehr schädlich, cs unterdrücktalle andere gute Neigungen des Herzens, wenn esnur handelt, seine Ehrsucht zu befriedigen. Eswird mithin zuletzt zu einer grausamen, nie besrie-

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