und Ho Milien.
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Herr geholfen!" ist sodann ihr inniges Gebet;„Er wird uns weiter helfen!" singt ihnendie Hoffnung entgegen: denn seine Güte istjeden Morgen neu. Eine Freude so gemein-schaftlich empfunden, ein Dank, dem höchsten We-sen dargebracht mit reinen gemeinschaftlichen Wün-schen in Absicht der Zukunft — wie geziemend sindsie der Handlung, in welcher Christus die Wünscheund Hoffnungen seines Herzens zutrauensvoll auchauf die Zeit, da er sichtbar nicht mehr auf der Erdeseyn würde, als ob er auf ihr wäre, erstreckte.
Die heutige Com munion ist ein solchesFest des Dankes und der Freude. Eine Muttertritt mit Ihrem Sohne vor den Tisch desHerrn; mit Ihm, den Sie einst als Kind, un-fern dieser Stelle, es auf Ihren Armen haltend,mit Dank und Gebet für Sein Leben, zum Se-gen darbrachte, erscheinet sie jetzt und stellet Ihnals den Ihr von der Vorsehung geschenkten underhaltenen Pflegling Ihrer mütterlichen SorgeGott dar, mit Dank für jede Gabe, die er Ihmgab, für jeden guten Keim, den er in Sein Herzsenkte; mit Gebet, daß jede dieser guten Anlagengedeihe und kein edler Keim verloren gehe, der inSeine kindliche und jugendliche Seele gelegt ward.Sie übergiebt Ihn, da Er jetzt mehr und mehrin die Welt tritt, in Ihrem Gebete den Händender Vorsehung, daß sic Ihn leite, Ihn vor Ver-führungen schütze und das sittliche Gefühl,die Regel des Rechts und der Wahrheitin Ihm erhalte, befestige, stärke. Sie thut dieszutrauens- und hoffnungsvoll auf die ewige Gü-