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Religion und Theologie Theil 4 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 2
Entstehung
Seite
164
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Daß jede organisirte Nalur an Stelle und Ort,d. i. in und zu ihrem Elemente organisirt worden,für welches alle ihre Werkzeuge und Glieder, ihreKräfte und Neigungen gemacht sind.

Daß alle Klassen der Geschöpfe zu einander,und die Dauer ihres Lebens zu ihrem Dafcpn undseinen Wirkungen berechnet sind.

Daß endlich gegenseitige Unvollkommenheiten«inander aufhcben, damit Eins des Andern bedür-fen, gebrauchen und genießen lerne. Herr, wiesind deine Werke so groß und viel; Duhast sie alle weise geordnet und die Er-de ist voll deiner Güter.

Worin ersehen wir, daß ein guter Geist die Schöpfunggeordnet?

Die Schöpfung ist erfüllt mit Leben. AllesLebendige erfreuet sich seines Lebens.

Sind dazu alle Mittel in der Schöpfung geordnet?

Kräfte, Neigungen, Werkzeuge, Glieder, derBau und das Ausammensepn der Geschöpfe ist da-zu geordnet, daß jedes Lebendige feines Lebens frohwerde.

' Unter welchem allgemeinen Gesetze?

Unter dem Gesetze der Thatigkeit, d. i. desGebrauchs seiner Kräfte. Nur durch den Gebrauchseiner Kräfte ist ein Geschöpf, was es scyn soll,gesund, froh und glücklich; wohlthätig für sich undfür andre.

Welches Geschöpf unter allen, die wir kennen, hat dieeoelsten Kräfte?

Der Mensch. Er hat Verstand, Vernunft und