und Homilien.
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verstärkte sich das Band ihrer Glückseligkeit durcheinen neuen Zauber: das süße, das kräftige Wort:Vaterland! ertönte. Auch hiezu hatte Gott Em-pfindungen in die menschliche Natur, und von au-ßen Lockungen und Netze umher gelegt, daß diesemneuen Bande niemand entgehen könnte. — Lassetuns die schöne Verknüpfung desselben mit unsermHerzen sehen!
Jedem Menschen sind die Jahre seiner Kindheitdie angenehmsten. In ihnen blühet er noch als ei-ne frische Pflanze, der Gottes Sonne schön leuch-tet, die alles Erquickende der Schöpfung in sich sau-get; oder (mit andern Worten) die ersten Empfin-dungen und Tätigkeiten eines Menschen sind ihmüber Alles süß, sie bleiben ihm lebenslang die fro-hesten Erinnerungen der Seele. Alle Eindrücke sindih alsdann noch neu und lebhaft: mit ihnen drücktsich zugleich alles ein, was sie umgiebt; sie werdenauf Lebenszeit gleichsam die Form der menschlichenSeele. Wenn wir auf uns merken, werden wiröfters finden, daß wir, was uns in spätem Jah-ren vorkommt, unvermerkt auf unsre frühesten Ein-drücke beziehen, und mit ihnen vergleichen; ja vieleMenschen sind mit diesen ersten Eindrücken gar amZiele, und wagen nichts für gut zu erkennen, wasnicht mit jenen übereinkommt. Die ersten Vorbil-der, die wir sahen, die ersten Lehren und Reize, diewir empfingen, sind von beinahe unauslöschbarerWirkung: und siehe! diese ersten Empfindungen undReize schufen das süße Wort: Vaterland! Glück-lich ist der, der nur die besten Eindrücke jeder Artzu demselben rechnen darf, und in seiner Erziehung