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Religion und Theologie Theil 4 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 2
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134
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Christliche Reden

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che Verleitung. Dein Gewissen sey dein Alter! WertGottes sey Dir desselben innerer heiliger Ruf! DieStimme des Geistes bleibe Dein Führer, der Dichjetzt wie himmlisches Salböl überströme und DeinGemüth im Frieden Gottes fest bewahre!

Carl Friedrich wirst Du genannt werden:cs verbinde der Name beide Tugenden in Dir, zudenen die menschliche Bestrebung gelangen kann,Starke und Sanftmuth, Tapferkeit und Frieden.Die feste Ceder und der schöne Palmbaum leihenihre Zweige, um Dir in Deinem Namen eine un-sterbliche Krone zu winden. Und so wie Du in Zei-ten des Friedens geboren bist, wie die ersten Ta-ge, da Du das Licht erblicktest, allen vier Welt-theilen Ruhe versprechen und Freude; so werde auchDein Leben und einst in spaten Jahren, die wiralle nicht zu erleben wünschen und hoffen, DeineRegierung. Sterbend müssen Dich Greise ihrenKindern und Enkeln als einen Schatz der Hoffnunghinterlassen und zu ihnen sagen :C a rl Friedrichwird ein Vater des Volks und ein Hirt seiner Lan-der heißen, daß die Berge unter ihm Friede verkün-digen und die Hügel seine Gerechtigkeit und Gütepreisen: daß er sein Volk regiere mit Gnade undden Unterdrückten helfe durch tapfre Weisheit. Zuseinen Zeiten wird blühen der Gerechte: der Fremdewird unter ihm Zuflucht suchen und seinen Schat-ten segnen. Denn er wird gnädig seyn den Gerin-gen und Armen; die Seele deS Geringsten wirdthcucr seyn in seinen Augen. Leben wird er undsein Land ihn lieben: sein Name wird genannt