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Religion und Theologie Theil 4 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 2
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und Homilien. »35

werden unter den Gesegneten und Glücklichen derErde. "

Bekräftige unsre Wünsche, Du, der in dieZukunft blickt und das Gewebe aller menschlichenVerhängnisse webet. Die schönste Blume jedesRuhms und jeder Tugend sey sein und der Gi-pfel aller menschlichen Größe, Deine Huld undGnade: denn, o Herr, alles Auszeichnende, Edleund Göttliche in einem Menschen, in einem Prin-zen und Fürsten ist nur Dein Geschenk: wen dusegnest, der ist gesegnet! wen Du beglückest, derist beglückt.

Nach vollendeter Taufhandlung.

Nun danket all und bringet EhrGott, unserm höchsten Gut,

Der Gutes uns je mehr und mehrUnd Heil und Wohlthat thut.

Er lasse seine Lieb' und Gut'

Mit diesem Prinzen gehn,

Und was die Seele falsch bemüht,Fern, ferne von Ihm stehn.

Er gebe Ihm ein fröhlich HerzUnd reinen Muth und Sinn.

Ihm werd' auch seines Lebens SchmerzEin süßerer Gewinn.