und Ho milien.
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stark, wenn die Pflanze des Treibhauses immerhinei» schwaches, kraftloses Geschöpf bleibec. — Äuflebcnslnng ist's für den Geist entscheidend, mit wel-chen Menschen wir zuerst umgehen: welche Beispiele,Sitten und Grundsätze sich am frühesten in unsdrücken, und zum Gebilde unsrer Gedanken werden.Verleihe Gott unseren Prinzen die Gnade, Men-schen von unverdorbenem Gefühl, von gerader Liebezur Religion, Wahrheit und Menschenpflicht, vonfesten Grundsätzen und reiner Sinnesart um sichzu haben! Daß seyn Herz gesund bleibe, wie seinMukh! Daß sein Verstand aufblühe, wie seinmännlicher und schöner Körper! Von Kindheit aufwolle ihm Gott den guten freudigen Geistgeben, der ihn immer auf ebner Bahnführe, und ihn nie verlasse sein Leben-lau g!
II. Einsicht und Weisheit war dieGabe, um welche Salomo als um eine Fürsten-gabe bat, und um deren willen ihm Gott alles blen-dende Glück seiner Regierung nur als Zugabe Hin-zuchat: die Gabe, sein Volk zu regieren mitKlugheit und es glücklich zu machen durch thatigeWeisheit. Es gehört nicht eben dazu jene Salomo-nische Gelehrsamkeit, die zu reden wußte von derEcder auf Libanon bis auf den Psop an der Wand,und noch minder eine ausschließende Neigung zudieser und jener Kunst, zu dieser und jener Weis-heit. Gelehrte Regenten sind nicht immer die glück-lichsten gewesen, und der feinste Geschmack derKünste, so sehr ec das Leben ziert und den Geistverschönet, kann, wie wir aus Saloms's Beispiele