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Religion und Theologie Theil 4 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 2
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113
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ner Knechte werden bleiben Und ihrScime wird vor ihm gedeihen.

Lasset uns also, m. A., da Gott uns dasGlück und die Hoffnung dieses Psalms gibt, daßwir den alten Fürstenstamm des Geschlechts unsersHerzogs, eines Geschlechts, das sich von altenZeiten her durch Ehrfurcht gegen Gott, durch Liebegegen die Religion, durch Güte und Treue gegendie Menschen ausgezeichnet hat, jetzt in einer neuenKraft- und Segcnsvollcn Sproße unter uns auf-sprißen sehn, lasset uns, da in unser aller Herzender Glückwunsch ist: es bleibe! es gedeiheder neue Zweig dieses Stammes! so, sage ich,lasset uns fragen: was wir etwa zu diesem Bleibenund Gedeihen unserm Prinzen wünschen? was wirfür ihn zu erbitten haben, wenn er die Hoffnungseiner Ettern und Voreltern, wenn er die Freudedes Landes werden soll, das ihm so bewillkommendseine Hände entgegen breitet.

I. Das erste, das wohl ein Jeder im Wun-sche des Bleibens und Gedeihens fühlt unddaher auch seinem Fürsten und Prinzen wünscht,ist Gesundheit und Lebensblüthe. Gesund-heit ist der Grund aller Tugenden, alles Genussesund Wohlseins des menschlichen Lebens; Gesundbeitan Körper und Seele. Sie ist daher auch der Se-gen , den so mancher Psalm seinem Fürsten an-wünscht, damit seine Geschäfte gedeihen und ihn»selbst zur Freude werden Herr! der Königfreuet sich in deiner Kraft und ist fröh-lich über deiner Hülfe. Du gibst ihn»seines Herzens Wunsch, Und weigerstHerders Werke z. Rel. u, Lheel. IV. H