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Religion und Theologie Theil 4 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 2
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§hri stlichc Reden

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unsrer Erdensprachc lallen lernen ; damit eine bessereSonne dir aufgjenge, und nicht Weinen, sondernLobgesang deine erste Stimme würde. Mich dünkt,du winkest uns zu aus deiner seligen Ferne, undsprichst:ich verließ euch, weil ich für euch nichtwar! ich war geschaffen zu einem andern Leben,suchet cs zu verdienen, daß euch euer Wunsch, eureHoffnung werde!" Lebe wohl! Du hast keinenirdischen Namen; dein erster Name sollte geschrie-ben stehen im Buche des Lebens:

Blume, du stehst verpflanzet, wo du blühest,Werth, in unfern Beschattungen nicht zu wachsen,Werth, schnell wegzublühen , der Blume EdenSBeßre Gespielin!

Und damit, gütiger Gott, du Water alle-Trostes, aller Barmherzigkeit, tröste und richte dieauf, die du betrübt hast! Du selbst werde Balsamin das vcrwundete Her; der Fürstlichen Mutter,wenn Sie, Jhrcr schönen und christlichen Fassuflgungeachtet, wiederum als Mensch Ihren Verlust,den Riß von Ihrem mütterlich,« Herzen fühlt. Du,Herr, enlzeuchst nichts, was du nicht reich erstat-test: du versagst nichts, was du nicht edel belohnest.Jede Geduld und kindliche Unterwerfung, mit wel-cher Menschen deine Schickungen aufnehmen, ent-waffnet dich, und füllt deine Hand mit väterlichenSegen: denn du bist ein guter Gott,der nichtvon Herzen die Menschen betrübet:" nach Traurig-keiten und Thronen überschüttest du uns mit Freude.Laß also Ihre dir kindlich ergebene Seele, auch indiesem dunkeln Vorfall, deine naheste Gegenwart