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Religion und Theologie Theil 4 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 2
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Seite
107
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und Homilien.

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spüren, und eben aus Ihr die kühnste Hoffnungzu einer belohnenden Freude schöpfen.

Mit eben diesem Eindruck segne auch das Her;unsers geliebtcsten Herzogs, der diese deine Schickungmit so viel väterlichem Gefühl, als standhafterWürde ertrage. Segne ihn mit Freude an seinemHause, an seiner hoffnungsreichen Tochter, an sei-nem Lande, und an seinen Geschäften. Die kleineHingeschiedene sey ein himmlisches Band zwischenseinem und seiner edlen Gemahlin Herzen , ein sanf-ter Zug und Wink für beide in eine ewige Welthinüber.

Und uns, 0 Herr, so unerwartet itzt unserSchmerz ist, so unerwartet laß unsre Freude wer-den , wenn du nach diesem Tropfen Bitterkeit denvollen und süssen Kelch deines Heils uns reichest.Laß bald die Zeit kommen, (und sie wird erschei-nen!) da wir uns an diesem Ort, wo wir uns itztdeinen, Willen unterwerfen, mit Freude und Dankvereinen !

Wohl dir, du Kind der Treue,

Du hast und trägst davonMit Ruhm und DankgcschreieDen Sieg, die Ehrenkron!

Gott gibt dir selbst die Palme»

In deine rechte Hand,

Und du fingst FrcudenpsalmenIhm, der dein Leid gewandt.

Amen.