und Homilien.
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nen. Ich bin der Bewohner eines Sterns, undweiß, wo meine Hoffnung, wo mein Vaterland ist,unter den Sternen.
Armer menschlicher Geist! und du wolltest er-matten auf diesem Staube der Erde? auf dem klei-nen Ruhepunkt, dem armseligen Reisehause, wo dudich nur wenige Stunden aufhaltst!
„Erdennoth ist keine Noth als dem Feig' undMatten/' Offenbar ist alles hier nur Durchgang,nur erste Vorbereitung. Wir sind hier nur aufder ersten Stufe der Vernunft, freier Thatigkeit undWeisheit: wir haben alles nur noch im Keim undnichts in den Früchten; wir find noch wenig, aberwir sollen und können viel werden. Es ist nochnicht erschienen, was wir seyn werden,wir wissen aber, es wird erscheinen!Hier ist alles Stückwerk und Kindheit: unser Wis-sen, unser Erkennen, unsere Religion, Thatigkeitund Uebung. Als Kinder lernen wir hier den Na-men Gottes stammeln, und schöpfen die ersten Be-griffe von ihm aus seiner Welt, aus seinerväterlichen Offenbarung , als Kinder. DasSchönste und Beste, was wir in unsrer Seelesammeln, ist ein schwacher Abglanz von ihm. DasEdelste und Schwerste, wozu wir uns gewöhnen,Weisheit, Schönheit , Güte sind Eigenschaften un-sers großen Wohlthakers, die wir hier in schwachenNachahmungen und Kindcrproben lernen sollen undüben. Die Summe unsrer Lugenden ist Glaube,Liebe, Hoffnung, die Tugenden und Glückse-ligkeit eines Kindes. O welch höhere Stufen, welchHerders Werke z. Rel. u. Theol. IV, G