und Ho milien.
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Aufsehen Hot auf seine Auserwahlten, und sie wieKinder leitet, und wie seinen Augapfel bewahret.Hast du mich nicht wie Leim gebildet und wie zar-te Milch lassen gerinnen? Mit Gebein und Adernhast du mich gefüget: Leben und Wohlthat hast dnan mir gcthan, und dein Aufsehen bewahret mei-nen Othcm. Und wiewohl du solches in deinemHerzen verbirgst, so weiß ich doch, daß du sein ge-denkest. Beinah unter allen Völkern der Erde, selbstdie wir wilde nennen, ists daher erster Trieb undSprache des Herzens, ihr neugebornes Kind genHimmel zu erheben, cs dem großen Weltgeiste undWeltgvtt, wenn sie ihn auch nur in der Sonne undden Elementen des Lebens suchten, feierlich zu schen-ken, einen milden Schutzgeist zu ihm zu rufen undes zu benennen mit Namen der Liebe und Herzens-ahnung. Jeder weitere Blick umher von Religionlind Empfindung unterdrückt nicht, sondern erhebtund bekräftigt diese Gefühle. Das Herz der Elternist mit dem Herzen der Kinder, wie das Schicksalbeider mit einander verwebt: sie sind verschlungeneWurzeln eines Menschenglücks und Lebens. DasHerz der Eltern hangt am Herzen der Kinder: siesind Tropfen aus ihrem Strome, losgeriffene In-seln aus dem Meer ihrer Gefühle, Neigungen undBestimmungen. Die schönsten Freuden, wie dieschmerzhaftesten und geheimsten Leiden, die unaus-sprechlichste Mitempsindung hat uns also die Vorse-hung in den Sprossen und Blüthc» unsrer selbst be-schicken, in denen wir wachsen und blühen, wirkenund fortwahrcn, geliebt und gesegnet werden, wennwir selbst nicht mehr sind, und auch wenn wir nochHerders Werke z. Rei. u. THeel. IV. §