und Ho Milien.
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Hülfe erscheinen kann! wie oft muß sich der freund-schaftliche Tritt eines Menschen, sein heiteres teil-nehmendes Gesicht uns nahen, und er uns Trostzusprechen, ohne daß er's weiß! wie oft spricht unsin einer dunkeln Stunde ein Spruch, eine Erin-nerung aus unserm Leben , ein Beispiel, oder oftein stummer Gegenstand : Baum und Hügel, Quelleund That, sprechen und rauschen uns zu: „Weinenicht! der uns so schön gemacht, hat auch deinSchicksal gemacht." Wenn nach der dunkeln Nachtdie Morgenrölhe anbricht, wenn den erstorbenenBaum im Frühling neues Leben, wenn sich indunkler Nacht der Himmel mit Sternen ziert, wenndie erstorbene Saat auflebt, alles ruft uns zu:Weine nicht! Er hat das schöne Siebengestirn undauch die Bande des kurzen kleinen Erdenschicksalesgebunden ; er führt aus der Nacht den Morgen her-vor, und wird auch die Morgenröthc in die Seelesenden: er, der den Baum und die Saat erweckt,wird auch deine Gebeine beleben; „wenn der Herrdie Gefangenen Zions erlösen wird, so werden wirseyn wie die Träumenden!"
Leise war die Hülfe Jesu, aber schnell undwirksam. Er trat zu dem Sarg, weckteden Jüngling auf, und gab ihn seinerMutter wieder. Und es kam sie alleeine Furcht an, und preise ten Gott rc.
Wen hat nicht diese Furcht, dieses schaucrvolleStaunen in seinem Leben oft befallen, wenn erdie nahe Hülfe Gottes um sich merkte? Wenn er,da er seine besten Hoffnungen und sich selbst im