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Religion und Theologie Theil 4 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 2
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Christliche Reden

ist viel Hülfe, viel Trost: er wird sie in Dank-und Lobgesänge verwandeln.

Lasset uns die Geschichte des Evangelii in einenmenschlichen Gesichtspunkt bringen, in ein Bild derNorsehung und Hilfe Gottes durch seinen Zuspruchim menschlichen Leben. Sie enthält alles in ihremBilde, dazu so gedrängt, schnell und voll That.Jeder Betrübte kann es hören, und in seiner Seelein Freude verwandeln.

Und, o daß diese Stimme durch mich erschallte!Erlöser, daß dein sanftes Wort, dein kommenderTritt, dein Wink, das Ancühren des Sarges, dei-ne Stimme der Macht, den Tcdlen ins Leben zurufen, auch jetzt in unserm Herzen sich regte! daßwir mit dem lauten Jubel und Dank diese Stätteverließen:der große Wunderthälcr ist noch unter

Uns!

Der Herr ist noch und nimmer nichtWon seinem Welk geschieden,

Er bleibet ihre Zuversicht,

Ihr' Hoffnung, Heil und Frieden'' re.

i. Jesus nahte sich der Stadt Nain: einer

Stadt, die von ihrer anmuthiqen Lage in einerschönen Ebene den Namen (die Angenehme) hatte;siehe da trug man einen Tobten herausrc.: ein Bild des Zustandes unserer Erde, des Men-schenschicksals. Auf ihr ist Freude und Leid, schöneAussicht und Schmerzen von Einer Schöpfershandausgestreut. Es ist Ein Gott, der die Ebene Sa-rons und die schönen Gefilde der Natur schuf, und