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Zur Philosophie und Geschichte Theil 16 (1822) Herders Leben
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Herders Leben.

oder sonstiger Große war, sondern ein Fascikel vonSternen, aus welchen sich dann jeder ein beliebigesSternbild kerausbucvstabirc. Menschen, mitvielartigen Kräften werden stets, die mit einarcigenselten verkannt."

Im Schmerzgefühl über den Verlust seines da-hingegangencn Freundes, fährt Richter an einerandern Stelle fort:

-Ich gierig so weit in den schönen Gar-ten, bis ich eine freie Aussicht in die sanfte rosen-roth darnieder ziehende Sonne hatte. Die Nachti-gallen schlugen in den Blüthcn, hoch über ihnendie Lerchen in den Abcndwolken: durch alle rundeLaubwäldchen war der Frühling gezogen und hatteseine Spuren an ihnen hängen lassen, als Blüthcnund Düfte, ich dachte an jenen Geist, den ich,fo selten auch der verschwendete Beinamen gegebenwerden darf, doch nicht anders nennen kann, alseinen großen Menschen. Wie war er immer unterBäumen und Blumen, auf dem Lande so gene-sen glücklich! Gleichsam mit einem Liebes-trank der Jnnbrunst gegen die ganze Natur geboren,hielt er wie ein Bramine mit dem hohen Spinozis-mus des Herzens jedes Thierchen und jede Blüthewerth und am Herzen fest; und der Rcisewagen,durch grünendes Leben gehend, war fein Sonnen-wagen, und nur dem freien Himmel schloß sichwie unter der Musik sein Herz wie eine Blumerecht weit erheitert auf."

War er kein Dichter, was er zwar