Reise nach Frankreich von 1769 bis 1770.
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Krieg und Seefahrt. Ich wollte den Reisebcschrcibcrzu Hülfe nehmen, um an den Lüsten jedes Landesdasselbe zu denken, als ob ichs sähe; aber nochvergebens. Ich fand nichts-, als Okular - Verzeich-nisse und sähe nichts, als entfernte rüsten!"
Am ,7. Juny war er vor Kopenhagen,am 19. bey Helsin gor; am 2. July im Ka-nal, am i2. be» Dovcsende, ankerte am i 5 .bey Paimboeuf und fuhr am 16. nachNantes.
In seinem Reise-Journal bedauert er, nichtzu Kopenhagen gelandet, Klopstock, Gerste n--bcrg, Kramer, Nescwitz kennen gelernt,und von da, nach Deutschland sich gewendet zuhaben.
Unter der Aufschrift: „Journal meiner
R e i s e i m Ia h r r 7 -69," ist eine, schon mehr-mals erwähnte Handschrift Herders, von 72 eng-geschriebcncn Quarrleiten vorhanden, an der jedochdas Ende und in der Mitte einige Bogen fehlen.Sie enthält wenig Historisches, und mehr Selbst-gespräche über sein voriges Leben, auch ausführlichePlane für seine künftige Wirksamkeit in Riga,wohin er zurückzukonimen nicht zweifelte. „Liesiand,du Provinz der Barbarei) und des Lurus, der Un-wissenheit und eines angcmaßten Geschmacks, derFreiheit und der Sclar-erey, wie viel wäre in dirzu khuu! " heisst es in einer Stelle dieser Hand-schrift, „was nluß ich khun, um ein zweiterZwingli, Ealvin oder Luther dieser Provinz zu wer,den? Unnütze Kritiken und rodte Untersuchungen