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rische Denkmale dankbar widmete, und die sich inder Sammlung seiner Gedichte aufbewahrt finden..(B. 3 r. p. rr 3 .)
So wohlthatig aber auch diese glückliche Lebens-periodc, gleichsam sein goldenes Zeitalter, auf seinefeurige gefühlvolle Seele so wie auf seine körperlicheGesundheit wirkte; so konnte dennoch der Aufenthaltin Riga, diesem aufstrebenden Riesen - Geist nichtgenügen! Der Gebrauch einer großen Bibliothekund der Umgang mit eigentlichen und ausgezeichnetenGelehrten , war das Einzige , für ihn unentbehrlichste,was er in Riga vermißte.
Zu dem kam noch, daß die widersprechendstenUrtheile über seine Schriften, unangenehme, ano-nyme Briefe, die er darüber erhielt; vorzüglich aberKlotzens pöbelhafte Ausfälle und Beschuldigungen,wegen angeblicher Sprachfehler im Lateinischen undGriechU-Nen, fein empfindliches Ehrgefühl krankenund aufreizen mußten, da er sich nur der reinstenZwecke bewußt, nur die Wissenschaft bereichern, denGeschmack verbessern , nicht persönlich beleidig n wollte.Nur einmal erwid-^te er die Angriffe der Klotzianerin der Berliner priv. Zeitung vom Jahr 1767Nro. 164, und als er eines'Tages, in Weimar,von einem elend gekleideten Reisenden, der in seineStube trat, um ein Vinticuni angefprockcn wurde,und dieser auf die Frage, wie er heiße: den NamenKlotz angab, drückte Herder dem in ihm entdecktenunglücklichen Sohn seines Gegners, ein Goldstück indie Hand, gierig tief ergriffen in ein anderes Zimmerund sprach denselben Nachmittag nur sehr wenig! —