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Zur Philosophie und Geschichte Theil 16 (1822) Herders Leben
Entstehung
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Herders Leben

weiter unten die Rede se>)n wird, irrig verbreitetworden sexn mag; wird von seiner (Göttin, die da-mals schon mit ihm vcrheurathet zu Vükeburg lebte,eils die befragte Schrift heraus kam, bestimmt undmit dem Beysatz widersprochen: Hartknoch bade da-für das verabredete Honorar, mit einem Fricdrichs-d'or für den Bogen bezahlt; etwas Weiteres abersc»e dafür nicht cingegangen. Auch widerspricht dieAnnahme eines solchen Geschenks dem CharakterHerders, der, auf das ibm von Bode in Weimargemachte Anerbieten: Seine Schriften, besonders

aber die Philosophie der Geschichte, nach ähnlichenBeyspielen jener Zeit, durch die Freimaurerei, inlebhafteren Umlauf bringen zu wollen, die Amwortgab: „Meine Schriften sollen durch sich, durch ih-

ren innern Werth allein wirken; jenes sind Neben-wege und fremde Maschinerien, die ich für mich ver-werft !"

In Weimar, sagt seine Gattin, hat er sichaus wichtigen Gründen, nie als Freimaurer bekanntund nur mit auswärtigen Ordens - Gliedern von an-erkannt gutem Charakter, in Gespräche darüber ein-gelassen : was ihm vielleicht den Unwillen Mehrererzugezogen hat. Cr wußte aber alles wichtige, wasin der dortigen Loge vorgieng und sprach allein mitBode über diese Verhältnisse sehr vertraut.

Mit dem Geiste des Orients und mit demSinn der Symbole und Bilder der alten Zeit be-kannt, batte er sich wichtige Data, auch aus demMittelalter gesammelt und glaubte den Sinn undGrund der Entstehung dieses Ordens und seiner Sym-