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Zur Philosophie und Geschichte Theil 16 (1822) Herders Leben
Entstehung
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in Riga von 1764 bis 1769.

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gißt leicht, gehorcht leicht, und will mit Liebe be-handelt se»n, ist auch größtenteils von gutenangenehmen Titten; so wie überhaupt guter Um-gang mit Würde und Anstand viel gilt." —

Mit Hartknoch hatte er schon zu Königsberg,wo dieser Theologie studierte, Freundschaft geschlossen,und ihm den ersten Gedanken, einen Buchhandelcinzurichten 'an die Hand gegeben. Dieser qieng indie Idee ein, und führte sie nachher in seiner Va-terstadt glücklich aus. Auch war er Herdern dafürstets dankbar, nannte ihn den Stifter seines Glücksund benutzte jede Gelegenheit ihm wieder nützlich znseyn. Hartknoch ward sein Verleger, und erwiesihm auf seiner Reise nach Frankreich wichtige Dienste.Sie blieben Freunde bis zum Tod, und auch aufHarrknochs Sohn gieng diese Freundschaft über, derden Buchhandel seines Vaters übernahm. —

Im Jahr »766 wurde Herder auch in den dortigenFreimaurer-Orden ausgenommen und selbst zum Sekre-tair der Loge ernannt, ohngcachtet er nicht den dazuerforderlichen Grad hatte. Vielleicht mag ihm durchdiese Verbindung seine nachherige Reise nach Frank-reich erleichtert worden seim, in seinen Briefen undPapieren findet sich jedoch nicht die mindeste Spurdavon.

Was spater behauptet wurde: daß Herder fürseine älteste Urkunde d es M cn sc h c n - G e-schlcchts von den Freimaurern ein Geschenk vonEinhundert Fciedrichsd'oc erhalten habe, und wasvielleicht durch die ihm in Weimar, von unbekannterHand, zugckommcne bedeutende Geldsumme, wovon